Wir dürfen uns nicht ausgrenzen (lassen)!
Hörgeschädigte, Blinde bzw. Sehbehinderte und körperlich eingeschränkte
mit kleinen Handicaps sind auch "nur" Menschen

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Seit April 2001 arbeite ich in der Alten- und Behindertenbetreuung. Für die Arbeit mit Demenzkranken ließ ich mich qualifizieren, sammelte Erfahrungen und verstand eigene Erlebnisse aus meinen jungen Jahren. Januar 2003 begann ich mit der Blindenführung und sammelte auch dort inzwischen viel Erfahrung. Einige Zeit betreute ich Rollstuhlfahrer (u. a. aus dem Bett zur Dusche, in den Rollstuhl und vom Boden hoch etc.), die u. a. soweit körperliche Einschränkungen durch Muskelerkrankungen haben, dass sie auf fremde Hilfe angewiesen sind. Es ist eine interessante und auch erschreckende Welt, in der ich mich bewege und Eindrücke sammle.

Der blinde oder schwerhörige Mensch (bzw. alle Menschen mit Handicaps) sollte lernen mit seinem "Problem" um zu gehen. Dem "normalen" Mitbürger lernt er dann zu signalisieren, dass er selbst "ganz normal" ist. Mischt Euch unter das Volk! Ihr glaubt gar nicht wie sehr Euer "Handicap" - egal welcher Art - akzeptiert wird, wenn Ihr selbst dazu steht!

Hierzu denke ich grad daran, was mir ein Seh-Eingeschränkter sagte. Der folgende Satz ist schwer für ihn, doch er lernt den Umgang täglich besser.  "Die Behinderung bringt Einschränkungen, die ich jedoch gut händeln kann, Probleme damit haben andere!"
Von mir zur Beherzigung folgendes, das zum Nachdenken anregen sollte:

NICHT an der Krankheit bzw. dem Handicap leiden, sondern damit leben.

Ich brauchte sehr lange, um zu meiner Schwerhörigkeit zu stehen. Doch ich bin froh, diesen Weg geschafft zu haben. Oft begegne ich "Leidensgenossen" oder beobachte Grüppchen von Schwerhörigen oder gar Gehörlosen. Ich sehe gern zu und bin immer wieder fasziniert von der Gebärdensprache. Teilweise verstehe ich sie auch noch. Leider lernte ich sie niemals perfekt. Einige wenige Worte begriff ich auf meinem Schulweg, wenn wir uns im Schulbus auf dem Weg zur Marcus-Allee und zurück unterhielten.

Doch einen Kontakt zu "Gleichgesinnten" konnte bzw. "durfte" ich leider nicht halten. Ich beugte mich und hielt mich fern. Denn mich erreichte Hass und Neid. Ich war stets "die Andere" und sollte verschwinden. Der Grund:
Die Lehrer wollten mich auf Grund meiner Leistungen unbedingt ins Gymnasium bekommen. Da ich mich aus verschiedenen Gründen weigerte mit den anderen guten Schülern nach Hamburg zu ziehen (zur Real- bzw. Gym -Schule für hörgeschädigte Kinder), machte ich die Noten der leistungsschwächeren Schüler kaputt. Das wollte ich nicht! Doch was sollte ich tun? Die Zeit danach wurde für mich zur Hölle und in mir kam Traurigkeit, Enttäuschung und Schmerz. Vieles wurde zerstört. Heute weiß ich, dass dieser Leidensweg mir den Umgang mit Behinderten und "un-normalen" Menschen so leicht macht. Für mich ist es eben total "normal", mit all diesen aus der "Norm" geratenen und sehr liebenswürdigen Lebensgefährten zusammen zu sein. Mein Leben lang verbrachte ich immer wieder mit den einen oder anderen Außenseitern. So wurde ich selbst eine Außenseiterin. Ich bin eben Barbara, die Fremde, die Wilde, die Andere ... die Frau, die sich nicht in eine Norm pressen lässt und nicht mit dem Strom schwimmt bzw. macht was andere wollen!

Meine Erlösung kam bald. Viele Hebel wurden in Gang gesetzt, bis wir endlich ein Okay bekamen, dass ich auf eine "normale" Schule gehen könnte. Doch alles zog sich hin und die so wunderbare Zeit in der Marcus-Allee war inzwischen unerträglich geworden. Meine Wünsche und mein Flehen wurden erhört. Doch die Lösung war sehr schmerzhaft. Ich brach mir im Sportunterricht mein Bein (am 10.02.77) und war nun lange Zeit von der Schule befreit. Als ich einigermaßen sicher an Gehhilfen mich fortbewegte, brachte meine Mutter mich mit PKW zur Schule.

Kurz vor den Sommerferien besuchte ich zum Test drei oder vier Wochen die 7. Realschulklasse auf einer "normalen" Schule. Dann stand alles fest. Um es leichter zu haben wiederholte ich die 7. Klasse. Wenn es auch schwer war und sich Noten anfangs rapide verschlechterten, ich habe einen guten Abschluss geschafft.

Ich möchte nicht angeben und absolut nix Besseres sein. Mein Wunsch ist es, anderen das Leben - ihr Leben - zu erleichtern. Dank meines Besuches der  S o n d e r s c h u l e  ist aus mir etwas geworden!!! Ich kann nur immer wieder an Eltern appellieren, ihren Kindern eine Chance zu geben. Legen Sie falsche Scham und Ehrgeiz ab und lassen Sie es zu, dass Ihre Kinder die Sonderschule besuchen! Sofern kein anderer Weg als besserer ansehbar ist.

Ansprechen möchte ich mit meiner Seite hier ALLE Menschen mit Handicaps jeder Art.
Ich hoffe, Euch Kraft und Energie geben bzw. Mut machen zu können.

Etwas passendes Nettes und gleichzeitig Trauriges wurde mir zugesandt:

Welpen zu verkaufen

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand: "Welpen zu verkaufen".
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: "Was kosten die Hundebabys?"
"Zwischen 50,- und 80,- EUR.", sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. "Ich habe 7 Euro und 65 Cents.", sagte er. "Darf ich sie mir bitte anschauen?"
Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.
"Was hat der Kleine dahinten?", fragte der Junge.
Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hatte und nie richtig laufen würde.
"Den möchte ich kaufen.", sagte der Junge.
"Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.", antwortete der Mann. "Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir."
Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 EUR und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist."

Der Mann entgegnete nur: "Ich würde ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen."
Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht."

Noch etwas und dies von einem Blonden und stark Seh-eingeschränkten!
Humor ist eben auch, wenn man über sich selber lachen kann.

Ein Blinder sitzt am Tresen in einer Bar und sagt zum Barkeeper: "Hey, willst du einen Blondinenwitz hören?" In der Bar wird es plötzlich totenstill. Da sagt der Typ neben dem Blinden mit ruhiger Stimme: "Es gibt etwas, das du wissen solltest, bevor du deinen Witz erzählst! Der Barkeeper ist blond, der Rausschmeißer ist blond und ich bin 1,80 groß, 100kg schwer, blond und habe den schwarzen Gürtel in Karate. Außerdem ist der Typ neben mir 1,90 groß, 120 kg schwer und ein blonder Gewichtheber. Der Typ zu deiner Rechten ist blond und zwei Meter groß, 150 kg schwer und Wrestler. Jetzt denk noch mal ernsthaft darüber nach, ob du immer noch deinen Witz erzählen willst." - "Nöö, keine Lust ihn fünf Mal zu erklären!"
 

Hierzu passend noch http://mms.sonix.de/universal/pop/ichundich_duerinnerstmichanliebe_300.wmv
(Taschentücher bereit legen!)

Etwas Erschreckendes erfuhr ich kürzlich:

Behinderten wird der Weg bekanntlich immer mehr erschwert ins Berufsleben zurück zu kehren.
Nun gehen einige wenige schon den Weg und verzichten auf ihre 70 % bzw. 50 % und ...

lassen sich zurück stufen, um Arbeit zu bekommen.

Deutschland, Deutschlang, wie weit ist es hier bei uns gekommen?!

Aber auch ich erlaube mir einen großen Luxus, indem ich Hörgeräte trage.
Denn ich möchte nicht noch mehr Hörverlust riskieren. Für meine Art des Hörfehlers wirklich nutzbare Geräte kosten zwischen 3000 und 6000 Euro, die von mir selbst bzw. der Familie getragen werden müssen!

Da ich über viele Jahre hinweg -auch durch meine Schulzeit hindurch- mich absolut nicht damit anfreunden konnte, Hörgeräte zu tragen und die zwischendurch immer mal getesteten mir nicht wirklich nutzten, sondern eher nur ein Störfaktor waren, wurde meine Hör-Kraft stetig deutlich schlechter. Ich war schon an die 30, als ich per Zufall von neuen Technologien erfuhr.
Für jeden Hör-Typ muss ein angepasstes System erstellt werden und ich testete verschiedene Geräte, bis ich für mich das richtige fand. Für meinen Hörfehler, die Hochfrequenzton-Schwerhörigkeit, müssen es dafür spezielle Geräte sein. (Erst als ich den Hörgeräte-Akustiker zum jetzigen wechselte, wurde ich korrekt beraten.) Inzwischen trage ich das dritte Gerät -im Zweierpack. Nutzen bringt es eben nur, wenn zwei Geräte getragen werden! Was ich stets tu.
Um endlich den weiteren Hörverlust zu verlangsamen oder gar zu stoppen, leistete ich mir diese teuren Geräte (ein Mercedes unter den Hörgeräten). Möglich war mir dies nur durch familiäre Unterstützung. Kassen zahlen nicht! (Ebenfalls nicht für die vielen Batterien, die in all den Jahren des täglichen Tragens verbraucht werden (etwa einen Euro pro Stück für etwa eine Woche, bis die Energie zum Rest geht!)

Durch mein Leben hindurch wurde ich von vielen verschiedenen Ohrenärzten immer wieder ermahnt, Hörgeräte zu tragen. Stets wurde ich gescholten -gar schon durch Freunde, die von jenen Ärzten aufgefordert wurden, mir ins Gewissen zu reden! Ich konnte es absolut nicht mehr hören. Keiner hatte offene Ohren und Verständnis für meine wirkliche Problematik. Infolge ging ich viele Jahre einfach nicht mehr zu irgendwelchen Ohrenärzten. Egal, ob inzwischen manch einer im Stillen sagt, na endlich ist sie vernünftig geworden! Logo, mir war klar, dass meine Hör-Kraft immer schlechter wird.

Als ich meine ersten Geräte im Ohr hatte, wunderte ich mich wegen verschiedener mir unüblichen Geräusche in meiner Wohnung, vom Ticken des Weckers bis hin zur WC-Nutzung.
Das erste Mal in meinem Leben hörte ich Grillen zirpen und lernte ein regelrechtes Vogel-Orchester kennen mit vielen für mich neuen Tönen. Nachbars Bettgeflüster war auf einmal deutlich und die Blätter der Bäume raschelten. Kurz: Ich entdeckte die Welt neu. Allerdings lernte ich auch die unangenehmen Töne kennen, die Menschen aggressiv machen.
Denn der Nachteil: Die Welt bzw. die Menschen sind sehr laut. Gartengeräte, Maschinen, Motorräder, Kindergeschrei usw. Die meisten Menschen reden extrem laut und -egal ob Kino oder Fernsehen- die Musik ist übertönend laut, vor allem wenn Werbung läuft.
Inzwischen lasse ich im Alltag im Allgemeinen die Hörgeräte raus, da die Geräuschkulisse nur noch nervt.
Ich bin gut gelaunt bzw. freundlich und möchte es auch gern bleiben.
Miesepeter gibt es schon genug.

Noch etwas:

Da ich ein Schreiben von einem Sehbehinderten bekam, der sich selbst im Weg stand und in den letzten zwei Jahren einfach zu stolz war einen ihm längst zustehenden Schwerbehindertenausweis zu beantragen, der nun 2007 endlich seine 80% bewilligen ließ und somit auch Begleitung frei hat ... („… wünsche ich Dir sehr von Herzen, dass Deine Behinderung niemals zunimmt, Dir Sicherheit vorgaukelt, obwohl längst nichts mehr ist, wie es einmal war ... Plötzlich ist alles schlechter ...“ usw.)

Hier nun zur Beherzigung:

Eine Hörbehinderung nimmt bei allen Menschen stetig zu!!! (Umwelt, Beruf, Freizeit etc.)
Ich dürfte niemals auch nur eine Sekunde unter Wasser tauchen, nicht eine Sekunde in die Disco und nicht eine Sekunde dem Alltagslärm ausgesetzt sein.
Wir Hörbehinderten sind vielleicht etwas gefährdeter als andere und schneller taub. Doch wir gehen viel bewusster damit um.
Eine Gefahr in diesem Sinne wird es niemals sein und "Sicherheit vorgaukeln" bzw. ein "Plötzlich." ist großer Blödsinn.
Es ist bei Vielen die Eitelkeit, die ihnen immer im Weg steht und ewig im Weg stehen wird, denn manche meinen leider immer besser und perfekter als andere zu sein. Dies beobachte ich vor Allem bei Steinböcken,  Jungfrauen, Waagen, Löwen und Widder - nur so am Rande bemerkt!

Bei einigen aus meinem Freundeskreis merke ich eine immer mehr zunehmende Schwerhörigkeit.
Doch, wenn du es ihnen sagst, dann streiten sie alles ab - genauso wie bei Freunden bezüglich ihrer Augen.
Bei vielen in meinem Umfeld bemerke ich, dass sie weitaus schlechter hören als ich und es weiterhin auch rapide ab nimmt.
Es ist echt nervig. Die begreifen das einfach nicht. Na ja. Irgendwann breche ich solche Kontakte ab. Es kostet mich zu viel Kraft.
Mein Vater wurde zum Glück vernünftig.
Doch er konnte seinen inneren Schweinehund nur überwinden, weil ich es ihm vorlebte und überhaupt, weil wir durch seinen OP verbunden wurden!
Mit meinen Behinderungen habe ich absolut kein Problem. Sie sind „leider“ nicht stark genug und ich hätte schon viel eher die Ärzte abgrasen sollen. Bevor alles so erschwert wurde.
Ich ging gar beizeiten schon zu allerhand Ärzten und hoffte, einen Behindertenausweis zu bekommen. Meine Enttäuschung war sehr groß, dass ich nur auf 50 % kam. größtenteils bin ich gesund. Vieles ist aber auch für mich eine Erschwernis.
Obwohl so viele Bereiche mit einbezogen wurden, wie der Rücken, die Augen usw.
Nun ist alles immer schwerer geworden und ich würde „leider“ niemals einen Behindertenausweis bekommen.
Na ja. Egal.
Ich nutze jedoch all die Vergünstigungen, in dem ich gelegentlich mit Behinderten unterwegs bin.

Wir gehen Schwimmen, ins Kino und vieles mehr.

Ich leihe allen immer wieder gern meine Augen, auch meine Kraft und genieße, dass sie auf ihre Art sehen und erleben.
Der Dank und das Lachen der so von mir Beschenkten macht mich glücklich.
Ich gebe ihnen allen dadurch sehr viel und finde es verdammt schade, dass es so sehr wenig Menschen gibt, die so sind. Außer mir kenne ich nur wenige, die so mit Behinderten umgehen (können bzw. wollen).
Niemand zeigte uns, warum und wie. Wir dachten einfach nach und versetzten uns in die Welt der Nichtsehenden und Rollstuhlfahrer (und lernten sogar Blinden-Stockführung) .
Wie ich manchen schon sagte, die Arbeit mit diesen Menschen ist unbeschreiblich toll.
Leider werden wir nicht wirklich verstanden.
Doch mein Leben war immer das Leben eines Außenseiters.
So wird es ewig sein.

Ich bin rundum glücklich und zufrieden.
Manch einem wünsche ich, dass ihm endlich mal die Augen geöffnet werden und er seinen Weg bald gern gehen mag.
In der Tat damit tun sich einige recht schwer.
Jene sollten den Tatsachen ins Auge sehen und sich nicht immer mehr verschließen.
Ich kann nur sagen "Selbstgemachte Leiden", denn warum hast du es dir eingeredet ("vorgegaukelt") und siehst nicht endlich die Realität?
Vielleicht wirst Du eines Tages meine Worte verstehen.
Auch hoffe ich, dass ihr eure Selbstständigkeit irgendwann lernen und genießen könnt.
Es ist so richtig befreiend.
Seit ich mich überall immer mehr löse, geht es mir gut.
Wenn ich zurück blicke, so lernte ich seit der Trennung von meinem zweiten Exmann nur Männer mit nervigen Abhängigkeiten und belastenden Fesseln kennen.
Ich hoffe bald Freunde zu finden, die wirklich frei sind und mich verstehen!
Die spontan sind und kein routiniertes Leben haben.
Die nicht erwarten, dass ich mich melde, sondern sich erfreuen, wenn ich spontan unplanmäßig anrufe, die nicht nachtragend sind.  U.S.W.
Viel zu sehr habe ich mich verändert, als dass ich den bisherigen Weg gehen kann.
Ich glaube, dass wir uns immer weiter voneinander entfernen und ich auch einfach niemanden mehr hinterher schleifen kann und will. Deine Hacken würden wund werden, weil ich zu schnell bin.
Nimm es gelassen!
Es ist wie es ist.

 

Besuchen Sie unsere besondere Kennlernbörse ! - auch geeignet für Freundschaften und Gespräch-Gesuche, ist NEU und im Aufbau!

Suchst Du einfach nur so mal Gesprächspartner, dann schreibe mir hier: Barbara.

Gern biete ich Gespräche an und komme zu Vorträgen!

Oder schreiben Sie doch einfach eine E-mail an mich

Wenden Sie sich an den Bremer Hörgeschädigten Club e. V. (BHC)!
Treffen: Jeden ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr im Forum Kirche, Hollerallee 75 in 28209 Bremen

Besuchen Sie - wenn Sie hier in Bremen, Vegesack oder Delmenhorst wohnen - einfach mal Ihren Hörgeräteakustiker KEIBEL!
Sie werden dort bestens beraten und betreut!

Oder schauen Sie auf die Internetseite www.keibel.de

Kontaktaufnahme ist jederzeit gewünscht.

Das Rauchen gesundheitsschädlich ist, brauch ich nicht zu erwähnen, aber ist Ihnen und Euch bekannt, dass es die Augen schädigt und der Beginn einer Erblindung sein kann?! Rauchen fördert die Makula-Degeneration.
Raucherentwöhnung

Darf es eine Tasse Teer sein?

Bei 20 Zigaretten täglich konsumiert ein Raucher eine Tasse Teer pro Jahr!

Mit dem Motto "Schluss mit süchtig" soll Rauchern geholfen werden. Nicht nur zum Thema "Raucher-Entwöhnung" Infos unter www.vitanet.de

Wer Interesse hat, sich mit dem Blinden und Sehbehinderten Verein Bremen  e. V. (BSVB) in Verbindung zu setzen, schreibt eine E-mail an mich oder nutzt das Kontaktformular von Wolf-Ingo Peters (s. u.).

Die Geschäftstelle des Blinden- und Sehbehindertenverein Bremen e. V. finden Sie hier im Stadtkern:
Contrescarpe 3 unter der Tel. (0421) 32 77 33 und von der Beratungsstelle Tel. (0421) 32 66 36

Wenn Sie nicht in unmittelbarer Nachbarschaft Bremens wohnen, wenden Sie sich bitte an den Deutschen Blinden und Sehbehinderten Verband.

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Rungestraße 19
10179 Berlin
Tel.: (030) 28 53 87-18 Fax: (030) 28 53 87-20

Kennen Sie die Broschüre "Ratgeber Recht für blinde und sehbehinderte
Menschen"? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten rechtlichen Fragen vom
Schwerbehindertenausweis bis zum Blindengeld. Diese und weitere Broschüren rund
um die Themen Blindheit und Sehbehinderung können Sie bei der Ihnen
nächstgelegenen DBSV-Beratungsstelle unter der Telefonnummer 01805/ 666 456
(0,12 EUR pro Minute) anfordern.

Weitere allg. Informationen auf der Internetseite des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung unter: www.behindertenbeauftragter.de

Zur Info: Unter Sehbehindert versteht der Verein Personen mit einer Sehkraft von unter 30 %.
Aber auch andere Menschen, die Ängste und Schwierigkeiten wegen ihrer Sehfähigkeit haben, dürfen gern mit ihren Fragen in die Beratungsstelle des BSVB kommen. Kontaktaufnahme s. o. oder über das Kontaktformular s. u.

Kontaktaufnahme mit Wolf-Ingo Peters:

Ihr Name (optional):

Ihre E-Mail-Adresse:

Betreff der Nachricht:

Ihre Nachricht:

Empfehlenswert sind noch folgende Seiten:
www.bundesgemeinschaft.de -eine Infoseite für Eltern und Freunde hörgeschädigter Kinder
www.kein-handicap.de -eine Job-Börse
www.handicap.de -ein Magazin mit vielen interessanten Rubriken
www.handicap-love.de -eine ansprechende Kontaktbörse inklusiv Chat
www.gl-cafe.de -ein Forum mit verschiedenen Gesprächsthemen
www.taubenschlag.de -eine Website für Taube, Schwerhörige und Hörende mit ganz vielen Infos
   

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Hörgeschädigte sind auch "nur" Menschen wie Du (Sie) und ich!

Ich trage auch Hörgeräte - na und?!

Als Mutter und Ehefrau bzw. Partnerin mit angeborenem Hörfehler -ausgelöst, weil meine werdende Mutter mit mir an dem geburtenvollen Morgen auf dem Krankenhausflur sitzen gelassen wurde und ein Sauerstoffmangel entstand- ist (war) es schwer. Viel Schmerz, Tränen und Verletzungen begleiteten mein Leben. Doch ich boxte mich durch eine steinige und doch sehr schöne Zeit.
Heute weiß ich, dass für mich Dank meiner Hochfrequenzton-Schwerhörigkeit eine eher Problemlose Arbeit mit Kleinkindern möglich war. Denn diese all so extrem nervigen Töne, die Kleinkinder erzeugen, kamen akustisch gar nicht bei mir an! Als Tagesmutter, in Spielkreisen und in unserem eigenen Kindergarten war ich eher selten eine genervte Mutter.

Einen goldenen Käfig kann ich niemandem bieten, doch ein richtiges Zuhause mit viel Liebe, Harmonie und Geborgenheit. Wer mit ernsthafter Offenheit und Ehrlichkeit mir gegenüber steht, darf mit meiner Freundschaft rechnen. Inzwischen bin ich - nach zwei mal zweijähriger Pause (aus verschiedenen Gründen) und zwischenzeitlich drei gescheiterten erneuten Versuchen - auch wieder zu einer Beziehung bereit und freue mich, endlich einen wirklich passenden Partner für meinen jetzigen Lebensabschnitt (ab zweite Hälfte 2007) zu finden, der die Zeit der nächsten Jahre mit mir bzw. an meiner Seite irgendwo auf der Welt verbringen mag und mit dem zusammen ich in voller Harmonie alt werden kann und will. Tja, Liebesgeflüster kommt leider oft akustisch nicht bei mir an und doch kann es auch für mich sehr romantisch sein! Das ist nur eines von kleinen und großen Stolpersteinen in unserem Leben, das Leben der hörgeschädigten Menschen, in der Welt voller Sinneswahrnehmungen ......

 

Mein Weg

1970 Einschulung und ein halbes Jahr in der normalen Grundschule

1971 Wechsel zur Marcus Allee. Lernen des richtigen Sprechens, schnelles Mitarbeiten und schreiben. Ich wurde "normal"!

1975 Hauptschulklasse bei Herrn Gorkisch bis zur siebten Klasse

1977 Abgang von der Marcus Allee und Wechsel zur Realschule -siebte Klasse- im Schulzentrum Graubündener Strasse

1981 Schulabschluss und Beginn meiner Lehre zur technischen Zeichnerin

 

Mein besonderer Dank gilt der Verwandtschaft, meinen aufopfernden Eltern, einigen Freunden (innen), aber vor Allem meinem Lehrer Herrn Dietrich Dieling, der Dank seiner Frau mein "Handicap" sozusagen in letzter Minute erkannte und die richtigen Schritte einleitete. Ich durfte ihn später in der Realschule wieder sehen und behielt ihn bis zum Schluss als Klassenlehrer.

Ganz besonders herzlicher Dank gilt Herrn Manfred Gorkisch, der mit seiner aufopfernden Art und viel Geduld mir das richtige Sprechen beibrachte. (Leider weilt er nicht mehr unter den Lebenden.)

Ein großer Dank geht an meinen Vater und dem damaligen Betriebsrat von Krupp Atlas Elektronik - u. a. Herrn Gerhard Schröder (der auch nicht mehr unter den Lebenden ist) - und allen geduldigen Ausbildern, die mir eine gute Ausbildung und einige Jahre anschließendes Arbeiten im Betrieb ermöglichten.

Zu guter Letzt möchte ich noch Herrn Georg Reuter - ein bekannter und überall sehr anerkannter Kantor und Musiker - von Herzen danken, dass er mir trotz meiner Hörschwäche eine super Gesangausbildung ermöglichte. Leider ist er inzwischen verstorben.

 

Diese beiden Bleistiftzeichnungen zum Thema "Ein Zusammenleben Behinderter und Nichtbehinderter Menschen" stellte mir freundlicher Weise meine frühere gute Freundin Kerstin zur Verfügung.

Herzlichen Dank.